• Startseite
  • Druckkammersuche
  • Impressum
  • Kontakt
  • Information für Patienten
  • Informationen für Ärzte
  • Presse
  • Aktuell
  • Wir über uns
Startseite

Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V.

Informationen für Ärzte

  • Grundlagen der HBO-Therapie
  • Wirkmechanismen der HBO
  • Indikationen der HBO
    • Überblick
    • Über 3500 Studien – Kurzübersicht
    • Akute Hörstörungen
    • Aseptische Knochen-nekrosen/KMÖS
    • Augenerkrankungen
    • Bestrahlungsfolgen an Weichteilen
    • CO-Intoxikation
    • Diabetisches Fußsyndrom
    • Ostitis / Osteomyelitis
    • Pyoderma gangraenosum
    • Strahlenfolgen
    • Vaskuläre Kopfschmerzen
  • Behandlungsverfahren
  • Risiken/Nebenwirkungen
  • Forschung, Studien und Berichte
  • Patientenaufklärung/ Einwilligung
  • Evidenznachweis
  • Qualitätssicherung
  • Kosten & Vergütung

Kostenlose HOTLINE
0800 / 0004881

Startseite » Informationen für Ärzte » Grundlagen der HBO-Therapie

Grundlagen der HBO-Therapie

Definition

Die Hyperbare Sauerstofftherapie wird häufig abgekürzt als "HBO" (für "hyperbare Oxygenation") bezeichnet. Angloamerikanisch ist auch "HBO²" für "hyperbaric oxygen" üblich. In die "Internationale Klassifikation der Prozeduren in der Medizin" (ICPM) ist die HBO unter No. 8-761 ICPM aufgenommen.

Als medizinische Therapiemethode macht die HBO-Therapie die Kombination zweier grundlegender Maßnahmen aus. Fehlt einer der beiden Voraussetzungen, so handelt es sich nicht um HBO (Kindwall 1994, Oriani et al. 1996, Camporesi 1996, Perret 1995, Almeling & Welslau 1996):

a) der Patient atmet 100% O²,
b) der Patient wird einem Überdruck ausgesetzt, wobei der therapeutisch genutzte Druckbereich
    zwischen 150 kPa und 300 kPa (1,5–3,0 bar absolut / 0,5–2,0 bar Überdruck) liegt.

Dauer einer Behandlung

Eine einzelne Behandlung dauert indikationsabhängig zwischen etwa 45 Minuten und über 6 Stunden. Die untere Grenze wird dabei z.B. bei der Behandlung von ZNS-Störungen wie Migräne oder Apoplex empfohlen, die sehr langen Behandlungen werden in der Akuttherapie von Dekompressionskrankheit und arterieller Gasembolie erforderlich (Kindwall 1994, Oriani et al. 1996, Camporesi 1996, Perret 1995, Almeling & Welslau 1996, siehe auch entsprechende Argumentationen zu den einzelnen Indikationen).

Frequenz einer Therapie

Die erforderliche Zahl von Einzelbehandlungen in einer Therapie liegt je nach Indikation zwischen einer und i.d.R. bis zu dreißig oder mehr Behandlungen. Der individuelle Krankheitsverlauf unter der Therapie ist hier entscheidend. Z.B. reicht bei der verzugslosen Druckkammertherapie einer leichten Dekompressionskrankheit häufig eine Behandlung aus, während die verzögert (erst mehrere Stunden nach Symptomentstehung) initiierte Druckkammertherapie schwerer Dekompressionskrankheiten im Einzelfall sogar 50 und mehr Behandlungen erfordern kann, bis es zu einer Restitutio oder zu einem Plateau in der Symptombesserung kommt (Kindwall 1994, Oriani et al. 1996, Camporesi 1996, Perret 1995, siehe auch entsprechende Argumentationen zu den einzelnen Indikationen).

Die Frequenz der Behandlungen während einer Therapie richtet sich nach der Diagnose und der individuellen Krankheitsentwicklung unter der Therapie. Sind bei lebensbedrohlichen Notfallbehandlungen von Patienten mit clostridialer Myonekrose z.B. in den ersten 24 Stunden drei Einzelbehandlungen erforderlich, so werden in der Behandlung von chronischen Problemwunden bei diabetischem Fußsyndrom in verschiedenen Studien fünf bis sechs Einzelbehandlungen pro Woche durchgeführt (Kindwall 1994, Oriani et al. 1996, Camporesi 1996, Perret 1995). 

Detaillierte Informationen zu den Grundlagen der HBO-Therapie haben wir Ihnen zum Download zur Verfügung gestellt:

AnhangGröße
[file] Hyperbare Sauerstofftherapie-HBO - Patientenbroschüre.pdf350.56 KB

  • Druckversion
  • Startseite
  • Druckkammersuche
  • Impressum
  • Kontakt