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Startseite » CO-Intoxikation: HBO ist bei Arbeitsunfällen von Feuerwehrkräften sofort einzusetzen

News für Ärzte

10/02/2012:

Druckkammerversorgung für Notfallpatienten in Hessen gesichert


02/12/2011:

UHMS: Akuter Hörsturz in die Liste der HBO-Indikationen aufgenommen


30/06/2011:

CO-Intoxikation: HBO ist bei Arbeitsunfällen von Feuerwehrkräften sofort einzusetzen


03/05/2011:

HBO als Therapieoption bei chronischer Borreliose in ärztliches journal reise & medizin, 2/2011


26/11/2010:

Workshop „Wasserdichte Tauchtauglichkeit“ am Druckkammerzentrum Freiburg begeisterte Mediziner


09/06/2010:

Fortbildungsveranstaltung informierte Ärzte über HBO als anerkannte Therapie-Option bei Hörstörungen


CO-Intoxikation: HBO ist bei Arbeitsunfällen von Feuerwehrkräften sofort einzusetzen

  • HBO Information für Ärzte
Donnerstag, Juni 30, 2011

Auch Feuerwehrleute sind bei ihren Einsätzen oft von Rauchgasvergiftungen betroffen. Berufsgenossenschaften weisen Notärzte oder Erstbehandler darauf hin, die Hyperbare Sauerstofftherapie bei Kohlenmonoxidvergiftungen sowie Gasembolie und Gasbrand schnellstmöglich einzusetzen. Die Kostenübernahme erfolgt bei solchen Notfallindikationen ohne die vorherige Erteilung einer Zusage. So wird vermieden, dass kein Zeitverzug beim Behandlungsbeginn eintritt, der sich negativ auf den Rehabilitationsverlauf auswirkt.

Der VDD e.V. rät deshalb auch allen Feuerwehren, ihre Rettungskräfte über die Bedeutung des schnellen Einsatzes der  HBO-Therapie bei Rauchgasvergiftung zu informieren.

Der in der Therapie-Druckkammer eingeatmete hyperbare Sauerstoff  kann bei akuten Symptomen lebensrettend sein, da sie durch den 20fach höheren Sauerstoffpartialdruck sowohl das CO schneller aus seiner Bindung an das Hämoglobin (Hb), als auch aus seiner Bindung an das Myoglobin verdrängt und die Lipid-Peroxydation in den Zellmembranen hemmt. Die Sauerstofftherapie trägt außerdem wie keine andere Behandlung zur Senkung der Spätschäden bei. Ohne HBO-Behandlung entstehen neurologische Spätkomplikationen bei 15 bis 40% der Patienten. Unter HBO kann diese Rate auf 1,6% reduziert werden. Die Behandlung mit HBO sollte ohne Zeitverzug erfolgen, die Prognose ist nach Ablauf von vier Stunden deutlich schlechter.

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