Ihre erste Behandlung in der Sauerstoff-Überdruckkammer Bei Ihrer ersten Behandlung werden Sie in der Druckkammer begleitet. Auch sonst sind Sie nie alleine in der Druckkammer. Die integrierte Schleuse ermöglicht den Betreuern, innerhalb von 30 Sekunden in Ihrer Behandlungskammer zu sein. Über diese Vorkammer können Sie zu jedem beliebigen Zeitpunkt wieder aussteigen. Selbst wenn die Druckbehandlung schon läuft und Sie "draußen" etwas vergessen haben, besteht jederzeit die Möglichkeit, Ihnen über die Medikamenten- und Materialschleuse etwas nachzureichen. Sauerstoffatmung über eine Maske Der Luftdruck in der Kammer wird für die Behandlung langsam gesteigert auf einen Umgebungsdruck von z.B. 2,5 bar (250 kPa). Dann atmen Sie über spezielle Gesichtsmasken reinen Sauerstoff ein. Die Behandlung wird meist ambulant durchgeführt und dauert je nach Indikation 1 1/2 bis 2 Stunden an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen. Wie oft Sie sich der Behandlung unterziehen sollen, hängt vom Krankheitsbild ab. Platzangst und Enge-Gefühl wird vermieden Etwaig auftretende Gefühle von Platzangst und Enge werden durch folgende komfortable und entspannende Inneneinrichtung verhindert: - Vollklimatisierte Kammer - Bequeme, moderne Reisebussitze mit je 2 Armlehnen - Bequemer Einstieg in die Druckkammer - Maximale Geräuschdämmung - Großzügiger Kammerinnendurchmesserr - Komfortable Sauerstoffmasken - Kopfhörer mit Musikprogrammen zur Entspannung, Spezialprogramme zur Angstbewältigung und - Helligkeit in der Kabine. Ausführliche Beratung und gründliche Untersuchung durch den Druckkammer-Arzt Falls Voruntersuchungen durch Ihren behandelnden Arzt bereits erfolgt sind, bringen Sie bitte die Befunde mit. Der behandelnde Arzt der Druckkammer bespricht mit Ihnen, wie die Aussichten für einen Heilerfolg bei Ihrer speziellen Erkrankung sind. Vor der Behandlung werden Sie in dem Druckkammer-Institut gründlich körperlich untersucht und bei fehlenden Unterlagen werden dazu diagnostische Verfahren wie Elektrokardiographie, Ergometrie, Lungenfunktionsprüfung, Blutuntersuchung, Audiogramm etc. durchgeführt, um Ihre Eignung für die Sauerstoff- Überdruck- Therapie gewissenhaft festzustellen. Wirkprinzipien der Sauerstoff-ÜberdrucktherapieDer erhöhte Sauerstoffanteil im Blut hat eine Fülle von günstigen Effekten auf Krankheitsverläufe:
Beispiele:
Bei Innenohrerkrankungen wurde nachgewiesen, daß der Sauerstoffteildruck in der Innenohrflüssigkeit um bis zu 500% gesteigert wird. Daraus leiten sich die weltweit beobachteten guten Behandlungsergebnisse ab. Gefahren und KomplikationenWie kein Licht ohne Schatten, gibt es in der HBO - Therapie auch Gefahren und Komplikationen wie z. B. Sauerstoff-Intoxikation, Barotrauma und Lungenverletzungen, sowie Taucherkrankheit (siehe auch unser spezielles Aufklärungsblatt für HBO). Um diese Probleme zu vermeiden ist es vor Therapiebeginn erforderlich, durch intensive Herz-, Lungen- und Kreislaufdiagnostik die Tauglichkeit für Behandlung mit Überdruck festzustellen. Während der Behandlung ermöglicht ein umfangreiches Monitorsystem bei Erfordernis die ständige Überwachung von EKG, Puls, Blutdruck, Atmung und Sauerstoffpartialdruck im Gewebe. Weitere Literatur finden Sie unter der Rubrik "Ärzte"
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