Hörsturz und die HBO-Therapie
Störung der Versorgung der Sinneszellen des Innenohrs mit Sauerstoff
Verantwortlich ist in den meisten Fällen eine Störung der Versorgung der Sinneszellen des Innenohrs mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Ein Hörsturz geht oft mit Ohrgeräuschen (Tinnitus) einher.
Mit der HBO zusätzliche Chancen auf Besserung bzw. Heilung
Durch eine Sauerstoffüberdruckbehandlung kommt es zu 50 - 60% zu einer Verbesserung oder zur Abheilung eines akuten Hörsturz oder Tinnitus.
Wird die Sauerstoffüberdrucktherapie mit einer Infusions- oder Medikamentenbehandlung kombiniert, verbessert sich die Heilungschance deutlich auf über 80%.
Zeitliches Fenster: Handeln Sie schnell
Wenn die üblichen Therapien nicht zum gewünschten Behandlungsergebnis führen, ist die Beratung durch einen Arzt im Druckkammerzentrum dringend. Je eher, desto besser!
Sauerstoff kann bei Tinnitus und Hörsturz helfen
(djd). Jeder Vierte erlebte dieses Phänomen schon einmal bei sich selbst: ein Pfeifen, Zischen, Rauschen oder Summen in den Ohren, ohne dass es eine äußere Geräuschquelle gibt. Tinnitus nennt man das Symptom in der Fachsprache. Oft tritt es nur vorübergehend auf. Besteht der Tinnitus allerdings nach ein bis zwei Tagen ohne Unterbrechung, sollte man dringend den HNO-Arzt aufsuchen. Denn die Heilungsaussichten sind im Anfangsstadium am größten - ebenso beim Hörsturz, einer plötzlichen, vollständigen oder teilweisen Hörminderung auf einem, seltener auf beiden Ohren. Den Medizinern steht dabei heute - neben Tabletten, Spritzen und Infusionen - mit der hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) eine zusätzliche, viel versprechende Behandlungsmöglichkeit mit guten Heilungsaussichten zur Verfügung. Dabei sitzt der Patient in einer Behandlungskammer und atmet unter Überdruck medizinisch reinen Sauerstoff. Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde ist die HBO immer dann sinnvoll, wenn andere Behandlungen die Beschwerden nicht oder nur ungenügend gebessert haben. Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten, gesetzliche Krankenkassen zurzeit nur im Ausnahmefall.
Mehr Infos finden Sie HIER (Download PDF 3.0 MB)
Stand: Januar 2009
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