Aseptische Knochennekrose / Knochenmarködemsyndrom ( KMÖS)

Erfolgreiche Behandlung von Knochenmarködemsyndrom (KMÖS), aseptischen Knochennekrosen und Morbus Ahlbäck mit Hyperbarer Sauerstofftherapie

Die Hyperbare Sauerstofftherapie kann als konservative und nebenwirkungsarme Methode bei kausalem Wirkmechanismus mit gutem Erfolg bei Knochenmarködemsyndromen (KMÖS), bone bruise und beginnenden Nekrosen am Kniegelenk und Talus eingesetzt werden, wodurch endoprothetische Eingriffe und die damit verbundenen Risiken mit hoher Langzeitstabilität vermieden werden können. Insbesondere die MRT ist heute die wegweisende Untersuchung bei Erkrankungsverdacht und Kontrolle des Verlaufs.

Für die Anwendung der HBO bei aseptischen Knochennekrosen und Knochenmarködemsyndromen liegen wissenschaftliche Studien diverser Evidenzklassen bis zur Klasse 1b vor. Es handelt sich also um eine Therapie mit begründeter Aussicht auf Erfolg.

Wie wirkt die HBO bei aseptischen Knochennekrosen?

Unter HBO-Therapie kann wesentlich mehr Sauerstoff und dabei auch deutlich tiefer ins Gewebe eindringen. Die positiven Wirkungen sind:

  • Ödemreduktion durch arteriol. Konstriktion (Villanucci 1990)
  • Osteoklasten-, Osteoblastenaktivierung (Magnant 1992)
  • vermehrte Stimulation der Fibroblastenvermehrung (Cianci et al. 1994)
  • Zunahme der Kollagensynthese (Kindwall 1992)
  • Angioneogenese (Mader 1989)
  • Immunmodulation (ICAM-1, NOS, NO, CD 18)
  • Antisludge-Phänomen (Lipidperoxidation) (Zamboni 2000)

Die HBO trägt bei aseptischen Knochennekrosen und dem Knochenmarködemsyndrom erfolgreich zur raschen Schmerzreduzierung durch Senkung des intraossären Drucks bei. Die Stimulation der Knochen ab- und aufbauenden Zellen führt zur Knochenregeneration.

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